Was tun ErgotherapeutInnen?

ErgotherapeutInnen unterstützen Menschen jeden Alters, zufriedenstellend am
alltäglichen Leben teilhaben zu können. Das bedeutet einerseits Fähigkeiten und Fertigkeiten der Person zu fördern, andererseits aber auch die physische und soziale Umwelt entsprechend zu gestalten.

» Definition Ergotherapie des kanadischen Berufsverbandes


Wann hilft Ergotherapie bei Kindern?

Jedes Kind ist in seinem Alltag mit verschiedensten Aufgaben und Anforderungen konfrontiert. Dazu gehören nicht nur Betätigungen die es tun möchte, sondern in hohem Maß auch solche, die von ihm erwartet werden (von Familie - Schule - Gesellschaft). Schwierigkeiten können sich in diversen 'Leistungen' (wie Selbständigkeit, Bewegung, Spiel, ...), aber auch im Verhalten zeigen. Misserfolge und Frustrationen führen häufig zu Aggressivität, ängstlichkeit oder Verweigerung des Kindes und belasten so den Alltag der Familie.

Sie erhalten Unterstützung bei uns, wenn Schwierigkeiten oder Einschr$auml;nkungen in folgenden Alltagsbereichen auftreten:

SELBSTVERSORGUNG/ AKTIVITÄTEN des TÄGLICHEN LEBENS
  • Schlafen und Wachsein, Essen und Trinken, Körperpflege und Toilette, An- und Ausziehen, ...
  • Mobilität (Fortbewegung drinnen und draußen)
  • Organisation und Strukturierung der eigenen Aktivitäten und des persönlichen Lebensbereichs (Tagesplan, Ordnung halten, ... )

PRODUKTIVITÄT/ ARBEIT
  • Aktivitäten und Verhalten beim Spiel und
  • bei konkreten Aufgaben im Haushalt, im Kindergarten und in der Schule

FREIZEIT/ ERHOLUNG
  • ruhige Freizeit - Entspannen, Zeichnen, Bauen, Werken, Gesellschaftsspiele, ...
  • aktive Freizeit - Bewegung und Sport, Ausflüge
  • soziales Leben - Kommunikation, Freundschaften, Integration in Gruppen, Teilnahme an Kindergruppen und - vereinen
(basierend auf COPM: Canadian Occupational Performance Measure)


Wann hilft Ergotherapie bei Säuglingen?

Immer bedeutet die Geburt eines Kindes eine große Umstellung und Herausforderung. Manchen Kindern fällt es besonders schwer, sich an die neuen, veränderten Bedingungen anzupassen. Babys können beispielsweise Schwierigkeiten beim Schlafen, beim Essen, bei der Körperpflege, beim Getragen werden, in der Bewegung, oder auch in ihrer Toleranz gegenüber Geräuschen oder Veränderungen im Tagesablauf zeigen. Mehr dazu


Mit welchen Diagnosen kommen Kinder zur Ergotherapie?

  • Anpassungsprobleme in den ersten Lebensmonaten
  • Entwicklungsverzögerungen und -störungen
  • Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung
  • auffällige Bewegungs- und Sprachentwicklung
  • bei Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen
  • bei Lernstörungen
  • bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • bei Problemen nach und bei
    • der Geburt (Frühgeburtlichkeit, Sectio etc.)
    • angeborenen Behinderungen
    • chronischen Erkrankungen
    • Unfällen oder Operationen
  • häufig auch ohne klar definierbare Erkrankung oder Behinderung


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